Ein neuer wissenschaftlicher Durchbruch könnte enthüllt haben, warum die Sonne eine niedrigere Temperatur als ihre eigene Atmosphäre hat. Über Jahrzehnte hinweg haben Wissenschaftler versucht, dieses Rätsel zu lösen, das die wissenschaftliche Gemeinschaft fasziniert hat. Dank einer Zusammenarbeit zwischen der NASA und der ESA gibt es nun eine neue Theorie, die die Art und Weise, wie wir dieses Phänomen verstehen, verändern könnte.

Die Temperatur der Sonnenatmosphäre beträgt rund eine Million Grad Celsius, während die Oberflächentemperatur etwa 6.000 Grad Celsius beträgt. Diese Diskrepanz hat Astronomen verwirrt, da sie den Gesetzen der Physik widerspricht. Bisher wurde angenommen, dass die Turbulenz in der Sonnenatmosphäre für diesen Unterschied verantwortlich war.

Dank der Messungen des Solar Orbiters und des Parker Solar Probe der NASA wurde jedoch eine neue Erklärung gefunden. Es wurde eine direkte Verbindung zwischen Turbulenz und Temperaturanstieg in der Atmosphäre entdeckt. Es scheint, dass die Turbulenz zufällige Bewegungen in der magnetisierten Flüssigkeit erzeugt, Energie auf kleinere Skalen überträgt und dabei Wärme erzeugt.

Obwohl ein wichtiger Schritt zum Verständnis dieses Phänomens gemacht wurde, sind weitere Beweise erforderlich, um eine neue Theorie zu festigen. Diese Forschung eröffnet jedoch weiterhin neue Forschungsansätze und könnte eine andere Perspektive für die Erforschung der Zusammensetzung und des Ursprungs der Sonne bieten.

Zusammenfassend könnte diese Entdeckung der Verbindung zwischen Turbulenz und Sonnentemperatur unser Verständnis des Sonnensystems verändern und zukünftige Forschungsmöglichkeiten eröffnen.

Quellen:
– NASA
– ESA